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Über das Institut | Drucken |

Objekt liturgiewissenschaftlicher Forschung ist die Feier des Glaubens, der in den verschiedenen Gottesdienstformen der Kirche zum Ausdruck kommt und durch sie genährt wird. 

Gegenstand der Forschung - grundsätzlich

Liturgiewissenschaftliche Sakramententheologie versucht aus den Texten und der Feiergestalt der Sakramente und übrigen gottesdienstlichen Feiern die zentralen Inhalte des Glaubens (Gottes-, Menschen- und Weltbild) zu erhellen. Hierin liegt auch die Möglichkeit, dogmatische Fragestellungen z.B. nach Wirksamkeit und Bedeutung der Sakramente interdisziplinär zu bearbeiten.

Deshalb beschäftigen wir  uns mit
  • der Geschichte der Liturgie, die uns in liturgischen Büchern und vielen anderen Quellen (Architektur sakraler Räume, Bilder, Film- und Tondokumente, Predigtsammlungen von den Kirchenvätern bis zur Gegenwart, Biographien, Liturgieerklärungen...) zugänglich ist.
  • der sinnenhaften Dimension der Liturgie, die uns in Sprache, Symbolen, Zeichenhandlungen und der Bewegungen (Prozessionen, liturgische Haltungen, liturgischer Tanz...) offenbar wird.
  • pastoralen Aspekten von Liturgie, sowie konkrete Liturgiegestaltung in der Gegenwart.
  • dem liturgischen Raum, liturgischem Zeitverständnis und liturgischer Musik in Zusammenarbeit mit Philosophie, Architektur, Kunst- und Musikwissenschaft.
  • Ritualen der Medien- und Konsumgesellschaft (Beschaffenheit von „Konsumtempeln", Sport- und Kulturgroßereignisse, politische Inszenierungen).
  • interdisziplinären Forschungsprojekten mit Religions-, Kultur- und Sozialwissenschaften, Auseinandersetzung mit Sprach- und Kommunikationstheorien.
  • liturgiewissenschaftlichen Aspekten des Sakramentenrechts

Forschungsschwerpunkte an unserem Institut sind

  • Handlungsträger in der Liturgie, kirchliche Ämter und Aufgaben, ihre Ausgestaltung und Kompetenz im Bereich der Liturgie
  • Heortologie (= Erforschung liturgischer Feste in Bezug auf Entstehung, Entwicklung, Gestalt und Gehalt)
  • Sakramente der Initiation und der Umkehr (Taufe, Firmung, Eucharistie und Versöhnung/Buße)
  • Liturgische Ästhetik (= Wahrnehmungskunde, Aufmerksamkeit für die Kongruenz von Inhalt und Gestalt, Erklärung des Inhalts durch die Erscheinungsweise)
  • Liturgische Reformen im 20. Jahrhundert

Lehrangebote

Die Studieninhalte am Institut werden in einem 4-semestrigen Lehrveranstaltungszyklus vermittelt:

  • Einführung in die Liturgiewissenschaft (3 CP)
  •  Sakramententheologie
    I:   Die Feier der Eucharistie (4 CP)
    II:  Theologie der Sakramente und Sakramentalien
    III:  Ausgewählte sakramentliche Feiern
         a) Die christliche Initiation: Taufe - Firmung - Eucharistie
         b) Die Feier der Buße in Geschichte und Gegenwart
         c) Die Osterfeier
         d) Der Osterfestkreis

Jedes zweite Jahr wird eine Lehrveranstaltung zu einem pastoralliturgischen Schwerpunkt angeboten (2 CP) - z.B.: Die Wort-Gottes-Feier (SS 2009); Die Feier der Tagzeitenliturgie (WS 2010/2011)
  • Ausgewählte Fragen aus Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie
  • Musik und Liturgie
  • ...

Vgl. zu den Angeboten: Lehrveranstaltungen und LV-Archiv

 

Frühere Lehrstuhlinhaber und AssistentInnen:

Univ.-Prof. Dr. Winfried Haunerland (1996 - 2001), nunmehr Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Universität München

 Prof. Dr. Hans Hollerweger (1971-1995); Emeritierung 1995 

 

MMag. Stefan Gugerel (2007-2009)

Assistent Dr. Christoph Freilinger (1997-2007)

Assistent Mag. Albert Scalet (1991-1997), Pfarrassistent in Langholzfeld

Assistent Mag. August Aichhorn (1988-1990   ), Pfarrer in Pregarten

Assistent Mag. Christian Brandstätter (1985-1987) 

Assistent Mag. Johann Stockhammer (1981-1983), jetzt Liturgiereferent der Diözese Linz

 

 

 

 

 


 

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