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Projekte/Forschung
Dissertationen/Diplomarbeiten | Drucken |

Dissertationen

  • Zum Vorstehersitz in der Liturgie (Josef KEPLINGER)

Die Frage nach dem Vorstehersitz in der Liturgie ist nicht nur eine Frage nach liturgischen Orten, sondern auch nach verschiedenen Funktionsträgern innerhalb der unterschiedlichen Gottesdienstformen (Eucharistie, Tagzeitenliturgie, Wort-Gottes-Feiern, Sakramente, Andachten).Nach einem kurzen historischen Abriss zu Entstehung und Entwicklung des Vorstehersitzes wird die in der letzten Liturgiereform neu beleuchtete Bedeutung analysiert und daraus Schlüsse für den sinngemäßen Gebrauch des Vorstehersitzes gezogen.

  • The question of inculturation and the liturgy vis-avis 1960 naming ceremony and christian initiation (Anthony Alozie ALAMEZIE)

  • Inculturation and marriage liturgy of the Indian Catholic Church ( Niravath, James, 2006, betreut von Dr. Winfried Haunerland)

  • Die Amtseinführung des Pfarrers (Christoph Freilinger2003; betreut von Dr. Winfried Haunerland)

 

Diplomarbeiten

  • Zur Praxis der Beichtpflicht vor der Erstkommunion im 20. Jahrhundert
    (Christian Aigner)

In der röm.-kath. Kirche ist die Erstbeichte der Kinder eine Pflichtbeichte vor der Erstkommunion. Diese Praxis wird reflektiert und bezüglich ihrer Plausibilität befragt. Im Zentrum der Untersuchungen stehen dabei kirchliche Lehraussagen, sowie die Diskussion um den „richtigen Zeitpunkt“ der Erstbeichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.Umkehr und Versöhnung gehören wesentlich zu einem christlichen Lebensvollzug.
Ziel ist, das Spezifische vom Sakrament der Versöhnung zu verdeutlichen und die Vielfalt anderer Formen der Versöhnung ins Blickfeld zu bekommen, damit deren Relevanz und Bedeutung für die Praxis fruchtbar werden kann.

  • Neues geistliches Lied (Katharina BRANDSTETTER)

  • Segensfeier und ihre Theologie (Stefan DORNINGER)

Im Zentrum der geplanten Diplomarbeit steht ein Vergleich des deutschsprachigen Benediktionale und der Editio typica „De benedictionibus". Dieses auf den ersten Blick eher unspektakuläre Thema gewinnt an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass das deutschsprachige Benediktionale vor der Editio typica als Studienausgabe approbiert und herausgegeben wurde (das Benediktionale erschien 1978, „De benedictionibus" 1984).
Die theologisch und liturgiewissenschaftlich interessanten Grundzüge sollen herausgestrichen und in Vergleich gebracht werden. Weiters sollen die alttestamentlichen und jüdischen Wurzeln des Segens in den Blick genommen werden. Anhand einiger ausgewählter Segensformulare sollen die herausgearbeiteten Punkte schließlich überprüft und konkretisiert werden.

  • Ritus der Glockenweihe (Oliver HARTL)

Glocken gehören seit dem Frühen Mittelalter zu den kirchlichen Instrumenten und werden bis heute verwendet. Die Arbeit erhellt die Entstehung und den Gebrauch von Glocken im außerchristlichen Bereich, ihre Einführung und Bedeutungsgebung in der Kirche und die Feier ihrer Benediktion von den frühesten Zeugnissen bis zur heutigen Gestalt im „Benediktionale" bzw. „De benedictionibus"

  • Die Bedeutung der Musik in der Liturgie (Karin LUGINGER)

Gesang und in abgeleiteter Weise auch Instrumentalmusik gehören konstitutiv zum christlichen Gottesdienst. Die Arbeit analysiert den Menschen in seiner Dimension als Hörenden und wendet Erkenntnis der Musikwissenschaft und Musiktherapie auf bestimmte liturgische Gesänge (Introitus, Kyrie, Gloria) an. Dabei kommt neben der therapeutischen Wirkung der Musik auch ihr verkündigender bzw. Glauben bezeugender Charakter zum Ausdruck (Predigtlied, gesungenes oder musiziertes „Glaubensbekenntnis").

  • Karfreitagsliturgie (Karina MAYR-KERN)

Die Arbeit geht der Frage nach, welche Umstände im 20. Jahrhundert zu den Reformen der Osterliturgie geführt haben und zeichnet diese Veränderungen mit Blick auf die gesamte Entwicklungsgeschichte nach. Im Mittelpunkt der Darstellungen steht die Karfreitagsfeier. Die Dokumentation der liturgiewissenschaftlichen Diskussion in den Jahren nach den Reformen soll aufzeigen, wo bis heute Fragen offen geblieben sind. Eine Untersuchung der heutigen Feierpraxis soll das Bild abrunden.

  • Das Sanctus im eucharistischen Hochgebet (Wolfgang PÜHRINGER)

In allen heute in der lateinischen Kirche gebräuchlichen Hochgebeten ist das Sanctus Bestandteil. Die Arbeit untersucht den biblischen Hintergrund sowohl der Wortfolge, als auch den Bedeutungszusammenhang als Gesang der Engel bzw. der himmlischen Liturgie. Daraus leitet sich die Darstellung der Entwicklungen in Kirche und Judentum ab, die in eine Zusammenfassung der liturgietheologischen Bedeutung des Sanctus als Verknüpfungselement der irdischen und der himmlischen Liturgie mündet.

  • Umsetzung der Liturgiereform in der Pfarre Aigen-Schlägl (Christine RICHTFELD, Beginn 2008)

Die Untersuchung der konkreten Umsetzung der letzten Liturgiereform, die durch das Zweite Vatikanische Konzil initiiert wurde, gibt gute Einblicke in die Differenz zwischen Reformdokumenten und neuen liturgischen Büchern auf der einen Seite und tradierten Bräuchen und gelebtem Glauben auf der anderen Seite. Die Pfarre Aigen-Schlägl mit ihrer Verbindung zum Stift der Prämonstratenser Chorherren gibt für diese Untersuchung auch durch kompetente Zeitzeugen gute Möglichkeit.

  • Die symboltheologische Bedeutung der Katechumenats- und Taufsalbungen
    (Erika SANDNER)

Salbungen mit gesegnetem Öl begegnen - übernommen aus der außerchristlichen antiken Praxis - schon in den frühesten liturgischen Quellen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Öls, wie sie in den Segnungstexten entfaltet und konstituiert wird, sowie mit Zahl, Ort und Bedeutung der Salbungshandlungen, die durch Begleitformeln oder erklärende Texte erläutert werden. Die Analyse der historischen Entwicklung ermöglicht auch einen fundierten Blick auf die heutigen Vorgaben und die daraus folgende Praxis, was besonders durch die häufiger werdende Erwachsenenintiation von aktuellem Interesse ist.

 

Frühere Arbeiten:

  • Die Leseordnung für die Eucharistiefeier der röm.-kath. Kirche - Entstehung, Bewertung und Reformwünsche unter besonderer Berücksichtigung des Alternativleseplanes Frauenperikopen ( Ackerl, Franz, 2006)
  • "Gott ruft sein Volk zusammen..." - die eine sonntägliche Eucharistiefeier in der Gemeinde (Keplinger, Josef, 2002)
  • Das Schweigen als Ort der actuosa participatio - zum frommen Vollzug der Stundenliturgie nach dem II. Vaticanum ( Pirastu, Roberto M., 2002)
  • Musik als Medium der participatio actuosa (Sonnleitner, Klaus,  2001)
  • Strecke deine Hand aus über dieses Paar ... - die Segenshandlung und ihre Texte bei der kirchlichen Trauung ( Reithuber, Ute, 2000)
  • Ehe als Lebensbund - eine Herausforderung für den Dialog zwischen katholischer und evangelisch-lutherischer Theologie (1998) (Selge, Karl-Heinz)
  • Die Eucharistie als Wegzehrung - das hoffnungsvollste Sakrament für die Sterbenden (1997) (Holzner, Bernhard)
  • Der Erwachsenenkatechumenat - Geschichte und Wiederentdeckung (1996) (Resch, Johann) "Ist jemand krank unter euch..." - der Weg zur erneuerten Feier der Krankensalbung (Hörmanseder, Konrad, 1994)
  • Pentekoste - die 50tägige Freudenzeit der Kirche (Geyrhofer, Gerald, 1994)
  • Die Entwicklung des Kommunionempfanges in der Diözese Linz (1993) (Niedl, Rupert)
  • Die Quadragesima - eine Herausforderung an Liturgie und Pastoral (Wageneder, Manfred, 1994)
  • Priestertum im Leben der Gemeinde. Die Diskussion über das gemeinsame und besondere Priestertum nach dem Zweiten Vatikanum (Hess, Alois J., 1991)
  • Die kosmisch-universale Ausrichtung der byzantinischen Liturgie ( Wiesinger, Alfred, 1991)
  • "Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott" - ein Beitrag zum Verständnis d. Messe als Danksagung (Blaschek, Johannes, 1991)
  • Die Maiandacht in der Diözese Linz ( Fuchslehner, Cäcilia, 1991)
  • Ein Leib und ein Geist werden in Christus - ein Beitrag zum Verständnis d. Messe als Communio (Gruber, Leopold, 1989)
  • Der liturgische Aufbruch in der Diözese Linz vor dem II. Vatikanischen Konzil (Zettl, Norbert)
  • Die Meßopferkritik Huldrych Zwinglis und das Konzil von Trient (Kobler, Daniel R., 1988)
  • Liturgie als Zeichen - erarbeitet auf der Grundlage des 7. Artikels der Liturgiekonstitution (Kucza, Karol W., 1985)
  • Die participatio actuosa fidelium - ein durchgängiges Prinzip der Liturgischen Bewegung und des Zweiten Vatikanischen Konzils (Grübl, Reinhard, 1985)
  • Die Segnungen der Kirche - Gestalt und Gebrauch ( Bachleitner, Roland, 1977)
  • Die liturgische Bewegung der Diözese Linz bis zum zweiten Vatikanischen Konzil (Wurm, Karl, 1975)

 

 
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