| Georg Schmid | ThPQ 154 (2006), 127–134 |
| Spiritualität im Trend? Erwägungen zum religiösen Markt der Gegenwart |
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| Das Wort „Spiritualität“ und die damit vermutete oder gemeinte Sache erlebt seit den 1980er Jahren eine atemberaubende Konjunktur, und zwar sowohl innerkirchlich – als Offenheit für die unendliche Geschichte des konkreten Menschen mit Gott – als auch profan: als vagabundierende, weder institutionell noch dogmatisch festgelegte Religiosität. Georg Schmid kennt als Mitarbeiter der Evangelischen Informationsstelle „Kirchen – Sekten – Religionen“ den Markt der wechselnden Zeitmentalitäten und die Sehnsucht nach geistlichen Werten sowie nach persönlicher Erfahrung und bietet einen gleichermaßen einfühlsamen wie kritischen Durchblick an. Gleich-zeitig bedeutet dieser Rundblick eine Anfrage an das Christentum: ob dessen Werte nicht doch vom dogmatisierenden Überbau der Lehre und vom institutionellen Übergewicht der Verwaltung verdeckt sind. (Redaktion) |
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