| Hans Joachim Sander | ThPQ 153 (2005), 115–124 |
| ,Ihr liebt das Leben und wir lieben den Tod' – das Problem gewaltbereiter religiöser Identifizierungen mit Gott |
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| Terror im Namen Gottes!? Seit den Anschlägen in New York und Madrid, aber auch schon jenen in Oklahoma City und gegen US-amerikanische Abtreibungskliniken begründen Attentäter unterschiedlicher Religionszugehörigkeit ihren Terror gegen den säkularen Westen wieder mit religiösen Argumenten. Damit ist die Geißel zurückgekehrt, welche die Moderne überstanden zu haben glaubte: Die Ausschaltung religiös begründeter Gewalt. Der Salzburger Dogmatiker, Hans-Joachim Sander, zeigt in seinem Beitrag, warum Religion jederzeit für gewaltbereite Identitäten nutzbar ist und wie die Logik der Identifikation von Gottesglauben und Gewaltbereitschaft überwunden werden kann: durch die Identiftkation mit den Stärken der anderen. Als Beispiel einer solchen Umkehr entfaltet der Autor die Konversion des Hl. Paulus. (Redaktion) |
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